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Wie es begann..........

 

Georgina

 3.9.1982 - 21.12.1994

  Wie die Jungfrau zum Kind kam ich 1982 zu einem Leonberger. Als Tierheimleiterin in Salzburg  mußte ich immer wieder Tiere aufnehmen, die die Besitzer nicht mehr wollten. Eines Tages wurde  auf einen "Bernhardinermischling", 7 (!)Wochen alt, namens Georg verzichtet, weil der Ersthund  der Familie ihn ständig attackierte. Nach eingehender Überprüfung haben wir den Kleinen bald in Georgina umgetauft. Nach einem ergebnislosen Vermittlungsversuch habe ich mich bei der  Autofahrt so in den Welpen verknallt, daß ich entschloß, ihn zu behalten. Zufällig bekam ich ein  Buch in die Hände über große Langhaarhunde. Und was sah ich da? Mein geliebter Mischling  sieht wie eine Kopie eines Leonbergers aus! Natürlich bin ich sofort der Herkunft dieses Hundes  noch einmal genau nachgegangen und mußte feststellen, Georgina ist ein reinrassiger Leonberger, aber aus einer Schwarzzucht. Durch meine Berufstätigkeit wurde sie früh kastriert und ich habe sie als Lawinen- u. Trümmersuchhund ausgebildet.

1988 lernte ich meinen Mann Peter kennen, der meine Leidenschaft für Tiere teilt. So war es nur
eine Frage der Zeit, daß sich bald eine 2. Hündin bei uns einfand. Diesmal mit Papieren, da wir
schon mit dem Gedanken spielten, vielleicht einmal zu züchten. Als Bäuerin hat man ja 365 Tage
im Jahr im oder rund ums Haus zu tun, so war die Frage von Zeit und Platz zugunsten der Zucht
entschieden. Die junge Hündin Ymachri`s Bella war ständig hinter Peter her, während Georgy
lieber bei mir im Hause weilte. 11-jaehrig hatte sie einmal leichte Kreislaufprobleme und sofort
entstand Panik: was ist, wenn sie stirbt und ich meine Hausarbeit ohne hundliche Begleitung
machen muß? Krisensitzung war angesagt, und der Entschluß gefallen, eine weitere Hündin zu
kaufen. Da hatte ich aber noch nicht mit dem typischen  männlichen Ego gerechnet : Weihnachten
bekam ich von Peter einen Plüschhund symbolisch für 2 (!) Welpen, denn er wollte unbedingt
auch einmal eine Rüden. Typisch Mann!

So hielt Baronesse  v.Taborhof im Frühjahr 94 Einzug bei uns und 8 Wochen später kam noch
Sir Yhucon-Yethi of Pelgrims Ring dazu. Wer einmal 2 fast gleichaltrige Welpen aufgezogen hat,
der weiß, wieso sich der Wunsch nach weiteren jungen Hunden sehr schnell legte.1995 hatten
wir den ersten Wurf von Bella. Da es sehr wichtig ist, als Züchter präsent zu sein, besuchten wir
dieses Jahr auch viele Ausstellungen. So nebenbei wurden Baronesse und Yethi oesterr. Jugend-
champions. 1996 haben die beiden auch einen Wurf gehabt. Während diese Welpen noch in der
Wurfkiste lagen, stellte sich die Frage, ob nicht auch Bella gedeckt werden sollte. Wahrscheinlich
haben wir zulange gedacht, denn plötzlich war sie läufig und wir hatten noch keinen passenden
Rüden gefunden. In dieser Not bekam ich Hilfe aus Holland von Frau Oud, die mir Mäx-Maio
Villa Hebtifescht empfahl. Und ich danke dem Himmel noch heute für diese Empfehlung. Aus
dieser Verbindung sind recht gesunde und schöne Hunde entstanden. Als das Jahr danach
Baronesse (Tochter v. Jessica-Lea Villa Hebtifescht) soweit war, wollte ich unbedingt wieder
in diese Linie zurück. Durch Frau Egli wurde Mitchell-Magnum empfohlen. Anfänglich wollte ich
diese Verbindung nicht eingehen, da es in  meine Augen Inzucht wäre .Von Linienzucht hatte ich
zwar schon gehört, aber noch nie versucht.

Vertrauend auf die langjährige Erfahrung von Frau Egli lies ich es auf einen Versuch ankommen.Und auch hier wieder: totaler Erfolg! Seitdem bemühe ich mich, nur mir gut bekannte Linien miteinander zu verbinden.